Nachrichten

Liebe Gemeinde,

mein Name ist Rainer Stecker und ich darf Sie nun bis zum August in der Vakanzzeit begleiten.

Ich habe einen festen Teil meiner pfarramtlichen Tätigkeit in der ev.- ref. Kirchengemeinde in Lage und kenne es, hier oder da als Springer in unserer Landeskirche mitzutun. Das für mich Spannende und Anregende daran ist, dass ich Gemeinden und ihre Besonderheiten kennen lerne. Auf der anderen Seite erlebe ich solche Zeiten in den Gemeinden auch häufig als eine Chance für die Gemeinden selbst. Springer dürfen keine Impulse setzen, können kaum das Bestehende auffangen. Dort sind dann die Gemeinden gefragt, die dann – in für mich oft bewundernswerte Weise – sich ihrer eigenen Ressourcen und Möglichkeiten erinnern, und so Gemeindearbeit noch einmal einen neuen Impuls bekommen kann.

Vor uns liegen einige Wochen gemeinsamen Tuns. Ich wünsche mir Offenheit, gegenseitigen Respekt und Toleranz. In all dem, was wir tun und lassen, bin ich mir aber sicher, dass wir alle begleitet sind von dem lebendigen Gott, der allein seine Gemeinde versammelt, schütz und erhält.

So wĂĽnsche ich uns eine gesegnete Zeit. Mit herzlichen GrĂĽĂźen Ihr Rainer Stecker

Aus dem Frauentreff am Markt

Vor einem Jahr starb Ulla Koch am Tag des Weltgebetstages der Frauen. Sie war in der Kirchengemeinde fest verankert und leitete seit Jahren den „Frauentreff “ der Erlöserkirche am Markt.

Nach tiefem Erschrecken und groĂźer Traurigkeit haben wir die Leitung der Frauengruppe ĂĽbernommen in der Hoffnung, diese im Sinne unserer Freundin fortfĂĽhren und begleiten zu dĂĽrfen. Das war kein leichter Schritt, aber wir beide haben in den vergangenen Monaten Freude an der gemeinsamen Verantwortung und der Aufgabe entwickelt.

Das in der Gruppe entstandene Jahresprogramm beinhaltet vielseitige Vorträge und Abende, die wir in diesem Jahr auch für Interessierte der Öffentlichkeit öffnen möchten, und die in der Kirchengemeinde und in der Presse bekannt gegeben werden. Gäste dürfen auch gerne Dauergäste werden. Da wir beide schon lange in guter Freundschaft verbunden sind, schätzen wir es, uns in der Leitung unkompliziert abzuwechseln und zu ergänzen. Dankbar sind wir für das Vertrauen und die Offenheit der Frauen in der Gruppe, mit denen wir hoffentlich viel Bereichernde und Schönes in gutem Gemeinschaftsgefühl erleben werden.

Inge-Lore Brakemeier und Heide Goroll

Schmerzhaft, aber unausweichlich: Die Hausbesuche nehmen ab!

Bis zum Ende des vergangenen Jahres konnten viele Seniorengeburtstage durch die eifrige Arbeit vom Besuchskreis und von den Pastoren geleistet werden.

Zwei Entwicklungen greifen nun so weit, dass eine Veränderung fällig wird. Zum einen werden immer mehr Menschen immer älter. Das ist ein erfreulicher Umstand und wird von allen begrüßt. Andererseits besteht unser Besuchskreis aus immer weniger Mitwirkenden. Das führt uns an die Grenze des Machbaren. Nach dem Fortgang von P. Erichsmeier ist auch die Mannschaft der Pastoren reduziert. Mit den verbliebenen zwei Pfarrstellen können heute nicht genau so viele oder gar mehr Besuche absolviert werden als noch vor Jahren, als vier Pfarrer auf unserem Gebiet diese Arbeit leisteten.

Darum hat der Kirchenvorstand beschlossen, dass ab sofort folgende Regel gilt:

Die Pfarrer kommen zum 80., 85. und zum 90. Geburtstag; danach zu jedem weiteren.

Der Besuchskreis kommt nach wie vor zum 75. Geburtstag und besucht auch Menschen, die ihren 86. bis 89. Geburtstag feiern.

Nach wie vor gilt, dass jedes Gemeindeglied auch darĂĽber hinaus das Recht hat, besucht zu werden. In diesem Fall bitten wir freundlich um eine rechtzeitige Benachrichtigung.

Der Besuchskreis ist dringend an weiteren Freiwilligen interessiert, um die anfallenden Terminen gemeinsam wahrzunehmen. Kontaktfreudige Menschen, die mithelfen möchten, melden sich bitte bei Pfarrer i. R. Hans Haack, Tel. 30 29 45.

Burkhard Krebber

Ehrenamtlich Mitarbeitende gesucht

Ă–kumenische Kranken- und Alten-Hilfe (OKAH): Menschen nehmen sich Zeit fĂĽr Menschen

Die ÖKAH sucht ehrenamtlich Mitarbeitende für den Besuchsdienst in Altenheimen. Alles Leben ist Begegnung: Wer schon Altenhilfeeinrichtungen besucht hat, weiß, wie sehr die Arbeit der Ehrenamtlichen ein unschätzbares Gut für Bewohner und Bewohnerinnen ist. Ehrenamt im Altenheim heißt, Zeit sinnvoll zu nutzen für Menschen, die nicht mehr allein am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können und eine Brücke zum Lebensalltag zu sein. Durch die große Unterschiedlichkeit der im Altenheim lebenden Menschen bieten sich vielfältige Betreuungsaufgaben wie das Zuhören, das Dasein in schwierigen Situationen, gemeinsame Spaziergänge, Einkäufe oder die Mitarbeit bei Festen und Feiern.

Diese Vielfalt und der von Ihnen gewünschte zeitliche Rahmen ermöglichen es, eigene Fähigkeiten einzusetzen und sich nicht zu überfordern. Eine Regelmäßigkeit ist wünschenswert.

Die Einsatzgebiete sind Altenheime in Bad Salzuflen, Lage, Blomberg und Detmold.

„Ökumenische Kranken- und Alten-Hilfe“ bedeutet, dass die Mitglieder einer christlichen Konfession angehören und beinhaltet zahlreiche Fortbildungsmaßnahmen, aber auch gemeinsame Ausflüge und geselliges Beisammensein.

Auslagen, die den Mitarbeitenden entstehen, werden ersetzt und es besteht eine Unfall- und Haftpflichtversicherung während der Tätigkeit.

Nähere Informationen hat Bärbel Luft unter Tel. 05231/3083197 oder luft-lippe@web.de

Wir freuen uns auf Sie!

Erlöserkirche am Markt

Vor kurzem ist eine interessante, reich bebilderte Veröffentlichung zu Geschichte, Bau und Ausstattung der Erlöserkirche als Band 31 der vom Lipp. Heimatbund herausgegebenen Reihe „Lippische Kulturlandschaften“ erschienen:

Jochen Schwabedissen, Erlöserkirche am Markt in Detmold

ISBN 978-3-941726-45-1, Preis: 4,00 Euro

Das Heft kann im Buchhandel oder auch im GemeindebĂĽro erworben werden.

Spendenparlament Detmold

Seit 1997 gibt es das Spendenparlament Lippe, welches dem Diakonischen Werk der Lippischen Landeskirche angeschlossen ist. Mit einem Jahresbeitrag ab 62 € entscheiden die Spender, welche Initiativen unterstützt werden sollen.

Bevor das Parlament (2 x im Jahr, freiwillige Teilnahme aller Spender) seine Entscheidung trifft, prĂĽft eine ehrenamtliche Finanzkommission die Antrage. UnbĂĽrokratisch gefordert werden soziale Projekte in Lippe, die zur Selbsthilfe anregen. Informieren Sie sich unter www.spendenparlament-lippe.de, oder rufen Sie mich an: 05231/57660, Jutta Redel