Vom Chor der Erlöserkirche

Chor-Stunden finden derzeit nicht statt; aber die Chor-Gemeinschaft wird gepflegt!

Der Kantor und KMD Johannes Pöld schreibt:

Liebe Chormitglieder,

die Chorproben fallen zwar aus, aber dennoch wollen wir Gemeinsames tun zur

Chorprobenzeit, jeder an dem Ort, wo er ist. Immer montags ab 19:45 Uhr

beginnen wir mit einer Chorandacht (s. unten). Danach stehe ich gern mit einer Telefonsprechzeit

bis 20:45 Uhr zur VerfĂŒgung. Wer etwas auf dem Herzen hat oder einfach nur reden will,

kann das in der Zeit tun.

Eine Auslegung ĂŒber das Wochenlied EG 396 „Jesu, meine Freude“ liegt ebenfalls anbei.

 

CHORANDACHT      immer montags um 19:45 Uhr

Wir singen oder sprechen:

„Ach bleib bei uns, Herr Jesu Christ, weil es nun Abend worden ist.

Dein göttlich Wort, das helle Licht lass ja bei uns auslöschen nicht.“

(SchĂŒblerchoral von Bach, Strophe 1)

Anzuhören ĂŒber: https://youtu.be/PcnQuEmHahI

Wir sprechen Psalm 23

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

Er weidet mich auf einer grĂŒnen Aue und fĂŒhret mich zum frischen Wasser.

Er erquicket meine Seele. Er fĂŒhret mich auf rechter Straße um seines Namens willen.

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fĂŒrchte ich kein UnglĂŒck, denn Du bist bei mir.

Dein Stecken und Stab trösten mich.

Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl

und schenkest mir voll ein.

Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Lebern lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.

Wir singen (Reger Responsorium Kehrvers) oder sprechen:

HERR! ICH HABE LIEB DIE STÄTTE DEINES HAUSES

UND DEN ORT, DA DEINE EHRE WOHNET

(Dein Wort wohnt weit und ewig im Himmel)

Psalm 26,3

Anzuhören ĂŒber: : https://youtu.be/HppktdyZ7rU

Wir sprechen:

VATER UNSER IM HIMMEL

Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme, Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.

Unser tÀgliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und fĂŒhre uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit

in Ewigkeit.

Amen.

Wir singen oder sprechen:

„Dein Wort ist unsers Herzens Trutz und deiner Kirche wahrer Schutz.

Dabei erhalt uns, lieber Herr, dass wir nichts andres suchen mehr.“

(SchĂŒblerchoral von Bach, Strophe 2)

 

Predigt ĂŒber „Jesu, meine Freude“

Pastor Harald Storz in der St. Michaeliskirche Diepholz – Sonntag LĂ€tare 2006

Gemeindegesang
1. Jesu, meine Freude,
meines Herzens Weide,
Jesu, meine Zier:
ach, wie lang, ach lange
ist dem Herzen bange
und verlangt nach dir!
Gottes Lamm, mein BrÀutigam,
außer dir soll mir auf Erden
nichts sonst liebers werden.

1. Flora, meine Freude
Flora, meine Freude, / meiner Seelen Weide, / meine ganze Ruh, / was mich so verzĂŒcket / und den Geist bestricket, / Flora, das bist du. / Deine Pracht glĂ€nzt Tag und Nacht / mir fĂŒr Augen und im Herzen / zwischen Trost und Schmerzen.

2. Eine fromme Parodie
Das ist kein frecher Scherz eines gottlosen Spötters, im Gegenteil: Dieses Liebeslied auf die geliebte Flora, herausgegeben 1645 durch den Königsberger Domorganisten Heinrich Albert, war das Vorbild fĂŒr das Gedicht „Jesu, meine Freude“. Heute mĂŒsste Johann Franck, der Dichter des Liedes „Jesu, meine Freude“, wohl fĂŒrchten, Urheberrechte zu verletzen. Damals, vor 350 Jahren, mehrte es den Ruhm des Urhebers, wenn andere sein Werk fortpflanzten und weiterentwickelten. Ein fröhlicher Dichterwettstreit: Flora gegen Jesus. Und dann heißt es nicht mehr „Flora“, sondern „Jesu, meine Freude, meines Herzens Weide, Jesu, meine Zier.“

Gemeindegesang
2. Unter deinem Schirmen
bin ich vor den StĂŒrmen
aller Feinde frei.
Lass den Satan wettern,
lass die Welt erzittern,
mir steht Jesus bei.
Ob es jetzt gleich kracht und blitzt,
ob gleich SĂŒnd und Hölle schrecken,
Jesus will mich decken.

3. Guben – heute
Der Dichter des Liedes, Johann Franck, wurde geboren 1618 in Guben. Damals ein beschauliches LandstĂ€dtchen an der Oder, heute eine geteilte Stadt in der Niederlausitz, östliches Brandenburg, auf der Grenze zu Polen, seit 1945 eine geteilte Stadt, eine Narbe deutscher Geschichte. Bekannt wurde Guben durch die Rechtsradikalen, die 1999 drei Afrikaner durch die Stadt jagten, und einen hetzten sie in den Tod. Guben – ein Ort, dem der Makel eines Rechtsbruchs anhaftet. Hier lebte vor 350 Jahren Johann Franck.

4. Guben – damals im der 30jĂ€hrigen Krieg
Geboren 1618. Im selben Jahr begann ein Krieg, der bis 1648 dauerte, 30 Jahre, der DreißigjĂ€hrige Krieg. Ein europĂ€ischer Krieg, ausgetragen vor allem auf deutschem Boden, Dreiviertel der deutschen Bevölkerung fiel diesem Krieg zum Opfer, von einstmals 16 Millionen Menschen waren am Ende des Krieges noch vier Millionen ĂŒbrig. Johann Franck, geboren 1618 in Guben, wurde in einen Krieg hinein geboren.

5. Vom Waisenkind zum Rechtsanwalt
Abgesehen vom frĂŒhen Tod des Vaters, erlebte er eine unspektakulĂ€re Kinder- und Jugendzeit, trotz Kriegszeiten: Schulbesuch in Cottbus, Stettin und Thorn. Schon als SchĂŒler zeigte sich seine dichterische Begabung.

Mit Zwanzig begann er ein Jurastudium in Königsberg, die einzige deutsche UniversitĂ€t, deren Studienbetrieb trotz des Krieges weiter ging. Hier knĂŒpfte er Kontakte zu dem großen Königsberger DichterfĂŒrsten Simon Dach, Erfinder des „Ännchen von Tharau“, und zur Königsberger KĂŒnstlerszene. Aber auch seine Bekanntschaft mit dem Liederdichter Paul Gerhardt und dem Komponisten Johann CrĂŒger, der ebenfalls aus Guben stammte, entstand in dieser Zeit.
Nach dem Studium kehrte er auf dringenden Wunsch seiner Mutter nach Guben zurĂŒck, denn auch dort waren die BedrĂ€ngnisse des Krieges unĂŒbersehbar. Mal lagerten die Schweden in der Stadt, mal marodierende sĂ€chsische Söldnertruppen. Guben – ein Ort, dem der Makel eines Rechtsbruchs anhaftet.
1645 ließ sich Johann Franck endgĂŒltig als Rechtsanwalt in der Stadt nieder. In diesen Jahren als junger Rechtsanwalt, der sich schnell großes Ansehen erwarb, schrieb Johann Franck von Guben sein Lied „Jesu, meine Freude.“

6. Poesie – eine Mehrerin der Fröhlichkeit
Ich stelle ihn mir vor, den Rechtsanwalt und Dichter: Am Tage tritt er dafĂŒr ein, dass Menschen zu ihrem Recht kommen. Und am Abend sammelt er neue KrĂ€fte fĂŒr den nĂ€chsten Tag, neue KrĂ€fte – durch Dichten. Denn, so sagte er: „Die Poesie ist eine SĂ€ugamme der Frömmigkeit, eine Mehrerin der Fröhlichkeit und eine Verstörerin der Traurigkeit.“

7. Poesie und KĂ€mpfen fĂŒr eine gerechte Nachkriegsordnung
Solche Poesie hatte er nötig. 1648, im letzten Kriegsjahr, wurde Johann Franck Ratsherr und schon drei Jahre spĂ€ter 1651 BĂŒrgermeister seiner Heimatstadt Guben. Wahrlich kein versponnener TrĂ€umer, dieser Mann, einer, der hilft, in der Stadt eine gerechte Nachkriegsordnung aufzurichten, damit die BĂŒrger ihr Leben wieder aufbauen können. Etwas von diesen KĂ€mpfen des Rechtsanwalts und BĂŒrgermeisters Johann Franck werden Sie, liebe Gemeinde, in poetischem Gewand wiederfinden in der 3. Strophe des Liedes.

Gemeindegesang
3. Trotz dem alten Drachen,
Trotz dem Todesrachen,
Trotz der Furcht dazu!
Tobe, Welt, und springe;
ich steh hier und singe
in gar sichrer Ruh.
Gottes Macht hÀlt mich in acht,
Erd und Abgrund muss verstummen,
ob sie noch so brummen.

8. Dreifach „Trotz“ und vierfach „Gute Nacht“
Auch wenn Johann Franck wie alle Dichter der Barockzeit kein Berufsschriftsteller war, sondern Anwalt und BĂŒrgermeister, war er doch mehr als ein Hobbyautor. Er verstand etwas, nicht nur von Glauben und GefĂŒhl, sondern auch vom Handwerk der Poesie. Wie da die Jesusanreden und SelbstgesprĂ€che, Selbstaufmunterungen, Trotzbekenntnisse und Verjage-Rufe ineinanderfließen! Wie da mit Lauten gemalt wird!
Trotz – dem alten Drachen, Trotz – dem Todesrachen, Trotz – der Furcht! Tobe, Welt; ich stehe hier und kann nicht anders. Ich singe in gar sichrer Ruh. Und dieses ironische „Gute Nacht!“ Gute Nacht, ihr SĂŒnden, Gute Nacht, du Stolz und Pracht! Gute Nacht, du Lasterleben! Und schlaft schön, am liebsten fĂŒr immer!
Und wie im Laufe des Liedes die Laute sich wandeln von den dunklen zu den hellen Vokalen, von dunklem a und o und u zum hellen i und e und ei! Da ist einer am Werk, der etwas vom barocken Handwerk der Poesie versteht.

9. Die geistlichen Quellen
Manches an diesem Lied klingt an das Liebeslied fĂŒr die Schöne Flora an. Aber mindestens ebenso wichtig als Quelle der Inspiration war fĂŒr den Gubener Rechtsanwalt Johann Franck seine Bibel. Zeile fĂŒr Zeile ließe es sich verfolgen, wie seine Verse und Strophen vollgesogen sind von biblischer Rede.

„Jesu, meine Freude, meines Herzens Weide“ – die Worte des großen „Dennoch“ des 73. Psalms klingen nach. Auf dem Friedhof haben wir ihn diese Woche gleich zweimal gebetet, und zum Eingang dieses Gottesdienstes ebenso: Das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte, bist du doch, Gott, meines Herzens Trost. Strophe fĂŒr Strophe, Vers fĂŒr Vers ließe es sich zeigen, ohne dass das Gedicht zur Zitate-Collage wird, weil die Bibelworte eingebunden sind ins Leben.

10. Johann Franck und die Deutsche Bank
UnĂŒberhörbar wird dieses ineinander von Lebenswelt und Bibelwort in der 4. Strophe, die nĂ€chste, die wir singen werden. Der angesehene Rechtsanwalt, Ratsherr und spĂ€tere BĂŒrgermeister Johann Franck beginnt diese Strophe mit einer deutlichen Absage an Gewinnmaximierung und Profitgier: Weg mit allen SchĂ€tzen!
Was wohl der Vorstand der Deutschen Bank zu diesem Vers sagen wĂŒrde? Über den stand in den letzten Tagen in den Zeitungen zu lesen: „Ackermann hat allen Grund zur Freude. Wie die Deutsche Bank am Donnerstag in ihrem GeschĂ€ftsbericht fĂŒr das Jahr 2005 mitteilt, wurden an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank insgesamt 11,9 Millionen Euro ĂŒberwiesen. Der gesamte Vorstand hat 2005 insgesamt 28,7 Millionen Euro erhalten, verglichen mit 25,1 Millionen im Jahr zuvor.“ Weg mit allen SchĂ€tzen? (emphatisch) Weg mit allen SchĂ€tzen! Weg, ihr eitlen Ehren, ich mag euch nicht hören, bleibt mir unbewusst!

11. Noch einmal: die geistlichen Quellen
Warum ihm Geld und Image scheinbar wenig bedeuten? Johann Franck weiß, dass ihn all das nicht bewahren wird vor Elend, Schmach und Tod. Das haben ihn nicht nur die ersten 30 Jahre seines Lebens gelehrt. Zu dieser Lebenshaltung hat ihn der Apostel Paulus inspiriert, unĂŒberhörbar in der nĂ€chsten Strophe, Paulus, Brief an die Gemeinde in Rom, Kapitel 8 (Vers 31-39):
„Ist Gott fĂŒr uns, wer kann wider uns sein? Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn fĂŒr uns alle dahingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Wer will die AuserwĂ€hlten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der gerecht macht. Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und uns vertritt. Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? TrĂŒbsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder BlĂ¶ĂŸe oder Gefahr oder Schwert? (…) In dem allen ĂŒberwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat.

Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch MĂ€chte noch Gewalten, weder GegenwĂ€rtiges noch ZukĂŒnftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.“

Gemeindegesang
4. Weg mit allen SchÀtzen;
du bist mein Ergötzen,
Jesu, meine Lust.
Weg, ihr eitlen Ehren,
ich mag euch nicht hören,
bleibt mir unbewusst!
Elend, Not, Kreuz, Schmach und Tod
soll mich, ob ich viel muss leiden,
nicht von Jesus scheiden.

12. Vom Singen neuer Lieder
Als dieses Gedicht von dem Berliner Kirchenmusiker Johann CrĂŒger kurz darauf mit einer Melodie versehen und in das von ihm herausgegebene Gesangbuch aufgenommen wurde, waren die Meinungen ĂŒber dieses Lied geteilt. Die „moderne“ Melodie, ganz anders als die alten Lieder Martin Luthers und seiner Zeit, die moderne, gefĂŒhlsbetonte und persönliche Frömmigkeit – manche waren begeistert.
Aber die Ă€lteren Gottesdienstbesucher taten sich anfangs schwer mit diesem Lied. Denn – so ĂŒberliefert ein Zeitgenosse – „denn sie hatten es in ihrer Jugend nicht gehört und fanden es beschwerlich, solches im Alter noch zu lernen.

Nachdem es aber die ganze Gemeinde bald und freudig gelernt hatte, schwiegen sie still und ĂŒberwanden sich auch, durch ihre Brille zu sehen, was an solchen Liedern so lieblich und tröstlich wĂ€re, und lernten bald durch fleißige Übung, was ihnen zuvor unmöglich schien.“ Wie sich die Bilder gleichen! Schon damals brauchten neue Lieder ihre Zeit, um sich in die Herzen zu singen.

Gemeindegesang
5. Gute Nacht, o Wesen,
das die Welt erlesen,
mir gefÀllst du nicht.
Gute Nacht, ihr SĂŒnden,
bleibet weit dahinten,
kommt nicht mehr ans Licht!
Gute Nacht, du Stolz und Pracht;
dir sei ganz, du Lasterleben,
gute Nacht gegeben.

13. Nicht alles muss gefallen
Mag sein, dass Ihnen einiges an diesem Lied fremd bleibt. Mir sind manche Zeilen ein wenig zu Ă€ngstlich und zu laut, der Trotz, die Erfahrung von Bedrohung, die Abweisung der Welt, alles ein wenig zu laut und zu Ă€ngstlich, jedenfalls fĂŒr meine normalen GemĂŒtslagen an einem Sonntagmorgen.
Die Worte könnten nach meinem Glaubensgeschmack ein wenig leiser und freier und behutsamer sein. Ein bisschen mehr Wir-GefĂŒhl wĂŒrde ich mir wĂŒnschen: Nicht nur „Jesu, meine Freude“, sondern „Jesu, unsere Freude“ – das wĂŒrde mir gefallen. Mag sein, dass auch Ihnen einiges an diesem Lied fremd bleibt.

14. Gehilfen der Freude
Aber wenn wir es heute miteinander singen, dann schwindet mir all diese Fremdheit, dann reißt es mich mit. Dann kann uns das Miteinandersingen dieses Freudenliedes, laut oder leise, hell und klar oder brummend, zu „Gehilfen der Freude“ machen (2. Korinther 1,24).

Wir sind Gehilfen Eurer Freude! So sieht der Apostel Paulus sich und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir sind Gehilfen Eurer Freude! Seit 350 Jahren ist Johann Franck von Guben mit seinem Lied ein solcher „Gehilfe der Freude“. Und sein Lied auf den Lippen können auch wir zu „Gehilfen der Freude“ fĂŒr die Traurigen unter uns werden. Wir können einander in Passionszeiten singend bestĂ€rken. Die Sehnsucht miteinander aushalten: Ach, wie lang, ach lange ist dem Herzen bange und verlangt nach dir!
Die Hoffnung bestÀrken, dass die Sehnsucht eine österliche Antwort finden wird: Jesus wird herein treten, wie einst am Abend des ersten Ostertages, als er mitten unter sie trat und zu ihnen sprach: Friede sei mit euch! (Lukas 24,36).

Gemeindegesang
6. Weicht, ihr Trauergeister,
denn mein Freudenmeister,
Jesus, tritt herein.
Denen, die Gott lieben,
muss auch ihr BetrĂŒben
lauter Freude sein.
Duld ich schon hier Spott und Hohn,
dennoch bleibst du auch im Leide,
Jesu, meine Freude.

Amen.