Kirchenmusikalische Veranstaltungen

250. Orgelmatinee am 12. Juni 2022 um 11:15 Uhr in der Erlöserkirche am Markt

Am 12. Juni findet nach dem Gottesdienst um 11:15 Uhr in der Erlöserkirche am Markt die 250. Orgelmatinee statt. Wie der Vita von Johannes Pöld zu entnehmen ist, etablierte er seit 1987 mit der monatlich stattfindenden Orgelmatinee eine beliebte Veranstaltungsreihe. Auf dem Programm stehen in der Regel kirchenjahreszeitlich gebundene Orgelmusik, Choralbearbeitungen zum Wochenlied und freie Literatur.

Am kommenden Sonntag gehen mit der dritten und letzten Folge die Aufführungen der 8 Kleinen Praeludien und Fugen von J. S. Bach zu Ende. Es stehen die Werke in a-Moll und B-Dur und ein Offertoire von François Couperin (16681733) auf dem Programm. Von Johannes Pöld erklingen 3 Choralbearbeitungen (Das ist ein köstlich Ding; Himmel, Erde, Luft und Meer; Du hast uns deine Welt geschenkt).

Am Ausgang wird eine Kollekte fĂĽr die kirchenmusikalische Arbeit der Gemeinde erbeten.

24. Juni 2022: „Gegen den Krieg!“ – Chorwerke, vorgetragen des studentischen Ensembles „Banda Vokale“ unter Leitung von Heide MĂĽller und Patrick Cellnik

Werke von Arnold Schönberg, Hans Eisler, Gustav Mahler, Arvo Pärt und Heinrich Schütz

Plakat 24.6.2022 HfM Banda Vokale

30. Juli 2022: Musik aus Estland um 18 Uhr in der Erlöserkirche am Markt

Die Gruppe „Tuli Taevast“ (zu deutsch: „Feuer vom Himmel“) kommt aus Estland und spielt mittelalterliche Kirchenmusik und religiöse Volkslieder auf entsprechenden Instrumenten.

Die Musikerinnen spielen seit 2006 engagiert und mit groĂźer Freude zusammen. Das Ensemble hat 3 CDs aufgenommen, die letzte CD mit dem Namen „SĂĽgise mõtted“ („Gedanken vom Herbst“) ist 2019 erschienen. Das Programm der Konzerte in Deutschland enthält religiöse Volkslieder aus Estland, mittelalterliche Kirchenlieder sowie MusikstĂĽcke von estnischen Autoren (einschlieĂźlich von Mari-Liis Riibak, Mitglied des Ensembles).

Estland ist weit über seine Grenzen bekannt für die starke Verbundenheit der Menschen mit ihrer Musik. Die Mitglieder des Ensembles kommen also sozusagen aus dem Epizentrum der Baltischen Volksmusik. Diese tiefe Verbundenheit spürt man in ihren Stücken. Die Spezialität von Tuli Taevast ist die wunderbare Kombination verschiedenster mittelalterlicher und volkstümlicher Instrumente zu einem magischen Klangerlebnis.

Ihre musikalischen Wurzeln finden die sechs Musikerinnen in den weit verbreiteten religiösen Volksliedern. Diese wurden in früheren Jahrhunderten von den Menschen aus Kirchenliedern entwickelt und mit eigenen Motiven und Wertvorstellungen angereichert.

Tuli Taevast gelingt es zudem aufs Schönste, Werke anderer Komponisten (wie Arvo Pärt und Margo Kõlar) und eigene Stücke ihres Ensemblemitglieds Mari-Liis Riibak in diesen typischen Sound einzufügen.

Nach ihren Auftritten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk Estlands, auf dem Internationalen Hiiu Folkfestival, im Estnischen Parlament und in vielen verschiedenen Städten und Kirchen Estlands kommen sie jetzt erstmals nach Deutschland.

Die Mitglieder des Ensembles:

Liis Kibuspuu – mittelalterliche Querflöten, Schlagzeug, Gesang

Triin Preisfreund – estnische Zither, Gesang

Mari-Liis Riibak – Hackbrett, Gesang

Helena Joachim – böhmische Hackenharfe, mittelalterliche Querflöten, Blockflöten, Gesang

Margit Kolk – Blockflöten, Schlagzeug, Viola da Gamba, Gesang

Ingrid Hanst – Tastenfidel, Viola da Gamba, Blockflöten, Schlagzeug, Gesang

Mia Simona Preisfreund – Geige, Gesang