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…aufstehn, aufeinander zugehn“. – Ein Vormittag zum Thema Begegnung.

Unsere beiden reformierten Gemeinden haben je einen Besuchskreis, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Pastorinnen und Pastoren bei den Hausbesuchen zu helfen. Insbesondere die
Geburtstagsjubilare werden von den Teams treu besucht. Nun entstand die Idee eines gemeinsamen Treffens beider Kreise. Dieser gemeinsame Vormittag soll unter dem Thema „Begegnung“ stehen und die Möglichkeit bieten, Erlebnisse und Fragen rund um die Besuche miteinander auszutauschen und zu reflektieren. Wenn Menschen aufstehen und aufeinander zugehen, dann kommt etwas zustande, das wir „Begegnung“ nennen. Im Licht des Glaubens liegt auf den Begegnungen viel Segen.
Der Termin ist angesetzt fĂĽr Freitag, 3. Mai 2019, um 9.30 Uhr im Gemeindehaus am Markt. Neue Teilnehmer sind in beiden Kreisen herzlich willkommen.
Wer sich fĂĽr diesen Vormittag interessiert, wird gebeten, sich in einem der GemeindebĂĽros anzumelden.

Gott und die Welt in meiner Nachbarschaft

Es wird langsam Frühjahr und viele zieht es wieder in ihre Gärten. Dabei ergeben sich oft nette Gespräche über den Gartenzaun über Gott und die Welt. Warum nicht mal aus diesen
Zufallsbegegnungen verabredete Treffen machen? Laden Sie ihre Nachbarn und / oder Freunde zu sich in den Vorgarten ein und uns gleich dazu. Gerne kommen Frauke Frentzen und ich,
Pfarrerin Mareike Lesemann, dazu.
Wir verbringen einen netten Nachmittag miteinander, bringen nachdenkliches mit und unterhalten uns einfach ĂĽber Gott und die Welt oder darĂĽber, was es Neues in der Kirchengemeinde oder in ihrer Nachbarschaft gibt.
Ab Mai wollen wir einmal im Monat in einer der vielen Nachbarschaften in unserer Kirchengemeinde unterwegs sein. Kaffee, Tee, Tassen und Kekse bringen wir gerne mit. AuĂźerdem stellen wir Ihnen Einladungskarten zur VerfĂĽgung, die Sie dann in ihrer Nachbarschaft
oder bei ihren Freunden verteilen können.
Sie haben Interesse an so einer netten Nachbarschaftsrunde? Dann sprechen Sie mich gerne an und wir verabreden einen Termin.
Mareike Lesemann, Tel. 6023006

Goldkonfirmation – Konfirmation 1969 und 1959

Am 29.09.2019 wollen wir in der Marktkirche die Konfirmationsjubiläen feiern – 50 Jahre, 60 Jahre…
In den vergangenen Jahren haben wir um diese Zeit deshalb immer die Namen der damaligen Konfirmanden veröffentlicht und Sie um Hilfe gebeten:
Wer kennt wen und weiĂź, wo er oder sie geblieben ist?
Die Namen dürfen wir nicht mehr veröffentlichen, unsere Bitte um Mithilfe bleibt! Steht bei Ihnen in diesem Jahr ein Konfirmatonsjubiläum an? Wurden Sie vielleicht 1969 in der Erlöserkirche
am Markt oder in der Friedenskirche in Remmighausen konfirmiert? Haben Sie noch Kontakt zu Mitkonfirmanden? Kennen Sie jemanden, der in diesem Jahr ein Konfirmationsjubiläum feiern möchte? Dann melden Sie sich gerne in unserem Gemeindebüro bei Frau Amft, Tel. 05231 938830.

Ehrenamtlich tätig werden – als Mitglied im Kirchenvorstand

Haben Sie vielleicht schon einmal darüber nachgedacht, ob das Ehrenamt im Kirchenvorstand etwas für Sie wäre? „Gemeinde bewegen“ – unter diesem Motto sind im kommenden Jahr, am Sonntag, 1. März 2020, die nächsten Wahlen zum Kirchenvorstand in den Gemeinden der Lippischen  Landeskirche. Für das Leben unserer Gemeinden ist dieses Gremium unverzichtbar – die Mitglieder (Kirchenälteste) leiten die Gemeinde gemeinsam mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer.

Der Kirchenvorstand hat eine Vielfalt an Aufgaben. Zum Beispiel legen die Kirchenältesten die Schwerpunkte der Gemeindearbeit fest (Gottesdienste, Diakonie, Kirchenmusik, Jugendarbeit,
etc.), vertreten die Gemeinde in der Öffentlichkeit, haben die Aufsicht über das Gemeindevermögen und die Immobilien, gewinnen und fördern
Ehrenamtliche.

Jedes Mitglied kann in Ausschüssen, die dem Kirchenvorstand zugeordnet sind, seine Begabungen, Kompetenzen oder Kenntnisse mit einbringen. Von Jugend- oder Öffentlichkeitsarbeit über die Mitarbeit im Bau- oder Finanzausschuss und im Personalausschuss bis hin zur ökumenischen Partnerschaftsarbeit der Kirchengemeinde – vieles ist denkbar und möglich.

Wenn Sie sich die Mitarbeit im Kirchenvorstand vorstellen können und Sie sich von bestimmten Aufgabenfeldern Ihrer Kirchengemeinde angesprochen fühlen, wenden Sie sich gerne für weitere Informationen an Ihre Pfarrerin, Ihren Pfarrer oder an die/den Vorsitzende/n des Kirchenvorstands.
Gewählt werden in den Kirchenvorstand können Sie, wenn Sie Mitglied der Gemeinde und mindestens 18 Jahre alt sind.

Gemeindebriefe in Remmighausen

Manch Remmighauser mag sich gewundert haben, dass er den letzten Gemeindebrief nicht in seinem Briefkasten fand. DafĂĽr gibt es zwei GrĂĽnde:
Zum einen ist der eine oder andere Austeilbezirk zur Zeit leider nicht besetzt. Zum anderen gab es bis vor kurzem in Remmighausen die Regelung, dass wir einen Gemeindebrief in jeden Briefkasten werfen. Nach Inkrafttreten der neuen Datenschutzverordnung mussten wir eine neue Regelung finden: Nun bekommen nur noch Gemeindemitglieder einen Gemeindebrief nach Hause.
Natürlich liegt der Gemeindebrief weiterhin in unseren Kirchen und Gemeindehäusern aus und kann gerne mitgenommen werden. Wenn Sie weiterhin einen Gemeindebrief nach Hause bekommen möchten, melden Sie sich gerne bei Frau Amft im Gemeindebüro,
Tel. 938830.
Vielleicht haben Sie ja auch Lust und Zeit unseren Gemeindebrief in die Häuser zu bringen. Auch dann melden Sie sich gerne bei Frau Amft im Gemeindebüro.

Veränderte Gottesdienstzeiten in Remmighausen

Nein, wir werden die Gottesdienstzeiten in Remmighausen nicht schon wieder verändern. Als aber die neue Regelung im Januar 2018 in Kraft trat, war auch klar, dass es sich zunächst um eine Erprobungsphase handelt. Nach fast einem Jahr hat sich der Kirchenvorstand die Gottesdienstsituation in Remmighausen noch einmal angeschaut und einen Beschluss gefasst,
der die Erprobungsphase beendet. Der Beschluss lautet, dass in der Regel in Remmighausen am 2. Sonntag im Monat um 10 Uhr Gottesdienst gefeiert wird und am 4. Sonntag im Monat um 11.30 Uhr. Es kann aber durch kirchliche Feiertage oder andere Ausnahmesituationen passieren, dass von dieser Regel abgewichen wird. Es werden aber auf jeden Fall jeden Monat zwei Gottesdienste in der Friedenskirche in Remmighausen gefeiert.

Bitte beachten Sie die angegebenen Gottesdienstzeiten im Gemeindebrief und die Aushänge
in den Schaukästen. Kirchcafé wird es künftig zu besonderen Anlässen geben.

Gottesdienst-Vielfalt in unseren Kirchen: Ein kleiner Rundblick

Für die meisten Gemeindeglieder sehen unsere Gottesdienste sehr gleichförmig aus. Auf weite Strecken ist das auch so gewollt: Eine liturgische Ordnung ist deswegen eingeführt worden, damit sich möglichst viele Besucher möglichst gut in dem Ablauf „zuhause“ fühlen können.
Aber mitunter geht es ganz anders zu in unseren Kirchenschiffen. Zum Schuljahreswechsel kommen Kinder und Jugendliche mit ihren Familien und Lehrern, um Gottesdienste auf je eigene Art zu feiern:
Wenn wir bei den Kleinsten anfangen, dann sind die Entlassungen aus unseren Kindergärten zu erwähnen: Remmighausen hat da eine lange Tradition mit dem „Morgenstern” und der Friedenskirche. Auch die „Schatztruhe” beteiligt sich auf unterschiedliche Weise.
Der erste Schultag spielt natürlich eine besondere Rolle im Leben unserer Kinder, ja im Leben der ganzen Familien! Einschulungsgottesdienste sind Familienfeste, und die Schulen geben sich viel Mühe mit der Ausgestaltung dieser Tage. Vorbereitungsgruppen von Schulkindern und Lehrern haben schon vor den Ferien geprobt, um nach den Ferien die „Neuen” mit einem Gottesdienst willkommen zu heißen. Die Freiligrath-Schule mit ihrem Schul-Verbund ist gerne zu Gast in
der Erlöserkirche am Markt.

Was für die Grundschule gilt, wiederholt sich im Gymnasium: Der Einschulungsgottesdienst vom „Grabbe” stand in diesem Jahr unter dem Motto: „Ich bin mehr – Wachsen unter Gottes Segen.” Ähnlich, wie die Schule mit einem Gottesdienst die Kinder willkommen heißt, so verabschiedet sie die Abgänger ebenfalls mit kreativ ausgestalteten Andachten. Die ökumenische Ausrichtung ist selbstverständlich, die Mitwirkung nahezu aller Detmolder Gemeinden ist gegeben und die musikalische Ausgestaltung der Abiturienten ist bemerkenswert. Lebendige Gottesdienste, getragen vom Engagement der jungen Menschen, gefeiert auf den Schwellen ihres Lebensweges!
Wie ernsthaft es dabei zugehen kann zeigt ein Beispiel der Abiturientin Sonja Husemann. Sie hat einen Text beigesteuert in der Tradition des „Poetry Slam” zum Thema des Abi-Gottesdienstes „Gemeinschaft“. Darin heißt es, rasend schnell gesprochen, u.a.:
„…Denn unser Herz bleibt nicht gern alleine und ist in jeder neuen Situation auf der Suche nach einem neuen Teil fĂĽr unser ganz eigenes Puzzle des Lebens…. Man weiĂź nicht, wer sein Teil im Puzzle dazu legt, wer eins verschiebt, verbiegt, austauscht, klaut oder hinausschiebt.
Wer wird einen zu neuen Taten motivieren? Wer von denen wird ein Stück weit mein Selbstbild ruinieren? Und wer wird das wieder kurieren? Wird da jemand sein, mit dem ich lache und erlebnisreiche Reisen mache? Und wo bleibe ich unter all diesen Leuten? Wieviel werde ich mir nachher selbst bedeuten? Was wird da sein am großen, leuchtenden Ende? Einige Herzensmenschen und viele tragende Hände?
– Glaub mir, es ist nicht möglich, dass dein Teil nicht in unser Puzzle passt; denn mit deinen Ecken und Macken, deinen Kurven und Zacken, deinen Fehlern und Besonderheiten, du mit deinen Schatten- und Sonnenseiten, passt perfekt in unser Puzzle der Gemeinschaft. Wir probieren jedes Teil so lange aus, bis es seinen Platz gefunden hat und wir im Ganzen ein Bild ergeben. Dabei ist es nicht entscheidend, was wir gemeinsam sind, sondern dass wir gemeinsam und nicht einsam
sind…”
Der kleine Rundblick mag daran erinnern: Es gibt sie, die lebendigen Gottesdienste, und die Hoffnung ist begründet, dass man beim nächsten Kirchgang einen „schönen” Gottesdienst
erlebt, zu Gottes Ehre und zur menschlichen Stärkung.