Aktion „Kirchenfenster“

Startsignal gegeben: Sanierung der Kirchenfenster beginnt

Bei Redaktionsschluss r├╝ckten die Handwerker an; bei Drucklegung des Gemeindebriefes waren Vorarbeiten zugange. Bei der Verteilung der neuen Ausgabe kann sich jeder ein Bild machen, wie weit die Arbeiten gediehen sind.
Unabh├Ąngig von den Fortschritten der Fensterfirma gehen die Bem├╝hungen um weitere Spenden unentwegt weiter. Besonders ist hier Frau Brigitte Wallbaum zu loben, die in einer freundlichen und wohlwollenden Art das Projekt in Erinnerung h├Ąlt. Sie hat schon
Dutzende von kleinen Fingerpuppen erstellt, die im Gemeindehaus zum Kauf angeboten werden. Der Gesamterl├Âs des Puppen-Verkaufs flie├čt in die Fensterrenovierung. (Hier ein Bild von den Puppen, s. Anlage).
Eine andere Idee fand auf dem Marktplatz rei├čenden Absatz: Hier hat Frau Wallbaum Zuckerwatte verteilt ÔÇô gegen
Spende f├╝r die Fenster. Mit den entsprechenden Apparaten und Zutaten ausgestattet konnte sie w├Ąhrend eines ganzen Vormittags die s├╝├če Zuckerwatte verteilen und auf das dringende Vorhaben hinweisen.
Die Handpuppen sind im Gemeindehaus zu haben; die Aktion mit der Zuckerwatte wartet auf eine Wiederholung.
Durch diese und andere Ma├čnahmen hat sich der Spendenstand f├╝r die Fenster erh├Âht auf inzwischen 11.856,14 ÔéČ Wir danken Frau Wallbaum f├╝r ihre phantasiereichen Einf├Ąlle, und wir danken allen Spenderinnen und Spendern, die sich ├╝berzeugen lassen von dem guten Sinn der Umbauarbeiten.

Neues von den Kirchenfenstern: Vandalismus bef├Ârdert den Baubeginn

Gutes und Schlechtes ist zu berichten ├╝ber den derzeitigen Planungsstand zur Sanierung in der Erl├Âserkirche.
Leider gibt es f├╝r 2019 keine Landesmittel, die uns die Renovierung erleichtern k├Ânnten. Andererseits sieht
der Kirchenvorstand zunehmend akuten Handlungsbedarf. So kam es in der Osterwoche zu einem neuen Schaden,
als ein Jugendlicher aus ├ťbermut eine Wasserflasche ins Ostfenster des Chorraums warf. Die Flasche landete
samt Glasscherben am Abendmahlstisch.

Nun soll die besch├Ądigte Fensterfl├Ąche nicht notd├╝rftig repariert werden. Der finanzielle Aufwand w├Ąre sehr hoch,
zumal so nah vor einer Gesamtsanierung. Eine ├ťbernahme durch die Versicherung ist auch ausgeschlossen, da durch mehrfache Sch├Ąden dieser Art die Versicherungspr├Ąmie erheblich aufgestockt wurde.

Die L├Âsung: Eine Aufteilung des ganzen Projektes in einzelne Bauabschnitte gibt uns in diesem Jahr die Gelegenheit,
das erste gro├če Fenster zu sanieren. F├╝r 2020 besteht die Hoffnung, den zweiten Bauabschnitt mitfinanziert
zu bekommen. Und das Gute zum Schluss: Die Ma├čnahme st├Â├čt in der Gemeinde auf gro├če Zustimmung und Spendenbereitschaft. Inzwischen ist die H├Âhe der eingegangenen Spenden auf 9.160,27 ÔéČ angewachsen. Ausgestattet mit diesen Reserven kann der Kirchenvorstand nun z├╝gig ans Werk gehen. An dieser Stelle sei allen bisherigen Spendern herzlich gedankt.