Veranstaltungen und Termine

Die Entstehung des Martinsfestes der ökumenischen Gemeinden in Detmold

Ich erinnere mich noch recht gut an den Anfang des Brauchtums zu St. Martin und hatte im letzten Jahr, kurz nach meinem Neuanfang als Pfarrer der hiesigen katholischen Gemeinde eine Art DĂ©jĂ -vu-Erlebnis: Vor ĂĽber dreiĂźig Jahren war ich als junger Vikar hier in Detmold an meiner ersten Seelsorgestelle nach der Priesterweihe.
1987, gleich im zweiten Jahr, wechselte damals in der katholischen Gemeinde der Pfarrer. Neu kam Pfarrer Ewald
Kramps, der vorher ĂĽber 25 Jahre in Schieder-Schwalenberg und als Dechant des Dekanats Lippe gewirkt hatte.
Uns beide verband das Anliegen, die Glaubensimpulse fĂĽr Kinder, fĂĽr Familien mit kleinen Kindern und fĂĽr
Jugendliche zu erweitern. Einen speziellen Traum hatten wir dabei: Es wäre doch schön, wenn die Kinder das Lebensbeispiel, die christliche Hilfsbereitschaft und die Glaubenserfahrung des Heiligen Bischofs Martin von Tour
mit allen Sinnen und vielfältigen Eindrücken erleben könnten. Es könnte die Szene der Mantelteilung als kleines
Schauspiel gespielt werden, es könnte ein Martinszug mit dem Pferd durch die Stadt gehen, es könnte von dem
schönen Martinsgebäck verteilt werden…
Und wenn es dann noch gelänge, die Menschen verstehen zu lassen, dass der hl. Martin die Begegnung mit dem Bettler fĂĽr sich als eine Begegnung mit Jesus selbst verstanden hat – gemäß dem Wort Jesu „was ihr dem geringsten
meiner Brüder getan haben, das haben wir mir getan“ – dann wäre doch ein kostbares Ziel für Christen unserer Tage hier in Lippe erreicht. So dachten wir damals und hofften, dass dies möglich werden könnte. Es war uns bewusst, dass auch die Erinnerung an den Geburtstag Martin Luthers am Vortag des Martinsfestes bedacht werden
musste. Martin Luther war ja am 10. November 1483 geboren worden und hatte dann bei seiner Taufe am
Tag darauf den Namen dieses berĂĽhmten Tagesheiligen erhalten. Pfarrer Kramps knĂĽpfte die Kontakte zu den
Innenstadtgemeinden und so kam es tatsächlich 1987 zum ersten gemeinsamen Martinsfest, getragen von den
lutherischen, reformierten und katholischen Gemeinden Detmold. Wir begannen an der Martin Luther Kirche
und zogen zur Erlöserkirche, wo dann einige unserer größeren Messdiener aus Heilig Kreuz das Martinsspiel aufführten.  Schon im Jahr darauf nahmen weit über 1000 Kinder und Erwachsene teil und noch einmal mehr in den
folgenden Jahren. Sehr schnell hatte das schöne Martinsbrauchtum offensichtlich in den Herzen der Menschen
Wurzeln geschlagen. So ist es bis heute geblieben. Diese Erinnerungen standen mir vor einem Jahr lebendig vor
Augen, als ich zum inzwischen völlig selbstverständlichen ökumenischen Martinsfest wieder an den selben Ort
in der Erlöserkirche zurückkehrte und mich zurückversetzt fühlte in das erste damalige Martinsspiel.
Pfarrer Dr. Jacobs

Zweite Einladung zum GrĂĽnkohl-Essen fĂĽr unsere Senioren:

Am BuĂź- und Bettag wiederholen wir das Experiment mit dem gemeinsamen Kohlessen zu Beginn der Winterszeit.
Das Grünkohlessen ist in manchen deutschen Landschaften eine richtige Tradition. Nach den ersten Frösten im
November beginnt die Ernte dieser begehrten und beliebten Gemüsepflanze, die bei uns auch „Lippische Palme“
genannt wird. Zu einem zünftigen Kohlessen gehört Kasseler, Speck und Mettwurst. In Norddeutschland kommt
noch „Pinkel“ dazu, eine besondere Delikatesse. Wir greifen diese Tradition auf und laden ein zum gemeinsamen
GrĂĽnkohlessen im Gemeindehaus am Markt. Termin: Mittwoch, 20.11.2019.
Wir beginnen mit einer Andacht in der Erlöserkirche um 12 Uhr, bedenken das Mittagsmahl und den kirchlichen Anlass. Danach wechseln wir dann hinüber ins Gemeindehaus. Sämtliche Senioren ab 70 Jahren erhalten noch eine
schriftliche Einladung. Die telefonische Anmeldung an unser Gemeindeamt und eine Kostenbeteiligung wird erbeten.
Burkhard Krebber

Adventskaffeetrinken in Remmighausen

Am 18.12.2019 um 15 Uhr laden wir alle Menschen ins Gemeindehaus in Remmighausen ein, die Lust und Zeit
haben, sich im Advent eine kurze Ruhepause zu gönnen, gemütlich Kaffee oder Tee zu trinken und ein Stück
Kuchen oder einen Keks essen mögen. Mal nicht von Besinnung zu Besinnung hetzen, sondern gemütlich
Zeit an einem Ort verbringen, ins Gespräch kommen, singen und hören. Bitte melden Sie sich im Gemeindebüro
(Tel. 938830) an.